Es rinnen rauschend die Gedanken.
Häuser stolpern, Wolken drehn
Vögel zischen, Bäume wanken
Die Welt, sie scheint entzwei zu gehn
Ich packte!
Den Blick zu einer dunklen Sonne
die sich meiner Luft entzieht
und in die kalte Weite flieht
Ich umklammerte!
Dem Tod gewiss und trotzdem klar
dass wieder kommt was einmal war
Ich liess los!
Es rieseln stetig die Gedanken.
Wolken sind heut kaum zu sehn
Vögel zwitschern wenn sie zanken
Ich spür die Lust umher zu gehn!
Und verschwand.
Donnerstag, 16. August 2012
Mittwoch, 20. Juni 2012
Das Menschliche
Die edelste Menschheit
hilfreich und gut,
den Gedanken der Freiheit
im Herzen und Mut.
In Würde verbandet
und voller Respekt,
auf der Erde gestrandet
vollendet perfekt!
Das Bild ist da,
doch s kann nicht sein.
Der Schluss liegt nah,
ein Traum wirds sein!
Und wirds auch bleiben voller List,
solang der Mensch noch menschlich ist.
hilfreich und gut,
den Gedanken der Freiheit
im Herzen und Mut.
In Würde verbandet
und voller Respekt,
auf der Erde gestrandet
vollendet perfekt!
Das Bild ist da,
doch s kann nicht sein.
Der Schluss liegt nah,
ein Traum wirds sein!
Und wirds auch bleiben voller List,
solang der Mensch noch menschlich ist.
Donnerstag, 14. Juni 2012
Motivation
Heute!
Heute gehts los!
Heute fang ich an und werde
stramm, um dann
auf neuem Wege das zu tun,
was ich am besten kann!
Es einfach sein lassen!
Heute gehts los!
Heute fang ich an und werde
stramm, um dann
auf neuem Wege das zu tun,
was ich am besten kann!
Es einfach sein lassen!
Sonntag, 27. Mai 2012
Im Spiegel
Ich seh im Spiegel mich und dich
und sprich zu mir und du zu dir
im Kerzenlicht gar wunderlich
Ob ich dich je verlier?
Dein kreideweisses Auge blitzt
im Silber mir entgegen
Ich fühle wie es mich besitzt
und schliess es ganz verlegen
Wir stehen da im Spiegelbild
und schweigen unverdrossen
Die Angst umsäuselt uns ganz mild
die Münder sind verschlossen
Ich seh im Spiegel mich und dich
und wie du mein bist, bin ich dein
und trotzdem steh ich schauerlich
vorm Spiegel ganz allein.
und sprich zu mir und du zu dir
im Kerzenlicht gar wunderlich
Ob ich dich je verlier?
Dein kreideweisses Auge blitzt
im Silber mir entgegen
Ich fühle wie es mich besitzt
und schliess es ganz verlegen
Wir stehen da im Spiegelbild
und schweigen unverdrossen
Die Angst umsäuselt uns ganz mild
die Münder sind verschlossen
Ich seh im Spiegel mich und dich
und wie du mein bist, bin ich dein
und trotzdem steh ich schauerlich
vorm Spiegel ganz allein.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Der Bücherwurm
Nach einer Kurzgeschichte
Es ist ein froher Bücherwurm
der hat so gern Geschichten
frisst alle Bücher wie im Sturm
und nascht von den Gedichten
Doch bald schon leider naht der Schreck
(wie solls auch anders sein)
alle Bücher frisst er weg!
und Hunger tritt rasch ein
So macht der Wurm sich auch sofort
zur Sommerschule auf
um schreiben zu lernen an diesem Ort
(Zumindest verlässt er sich drauf)
Doch kaum ist er dort
um das Schreiben zu üben
will er schon wieder fort
denn der Schein scheint zu trügen
Die Lehrer lehren wohl zu schreiben
doch Geschichten bleiben fremd
der Wurm studiert und lässt sich treiben
immer weiter wird sein Hemd
Schliesslich wird er promoviert
und zieht verdörrt nach Haus
wo er s'Gelernte ausprobiert
doch Geschichten bleiben aus
So liegt er sterbend im Regal
inmitten frischer Bücher
gezeichnet von der Hungerqual
gehüllt in Leichentücher
Es ist ein froher Bücherwurm
der hat so gern Geschichten
frisst alle Bücher wie im Sturm
und nascht von den Gedichten
Doch bald schon leider naht der Schreck
(wie solls auch anders sein)
alle Bücher frisst er weg!
und Hunger tritt rasch ein
So macht der Wurm sich auch sofort
zur Sommerschule auf
um schreiben zu lernen an diesem Ort
(Zumindest verlässt er sich drauf)
Doch kaum ist er dort
um das Schreiben zu üben
will er schon wieder fort
denn der Schein scheint zu trügen
Die Lehrer lehren wohl zu schreiben
doch Geschichten bleiben fremd
der Wurm studiert und lässt sich treiben
immer weiter wird sein Hemd
Schliesslich wird er promoviert
und zieht verdörrt nach Haus
wo er s'Gelernte ausprobiert
doch Geschichten bleiben aus
So liegt er sterbend im Regal
inmitten frischer Bücher
gezeichnet von der Hungerqual
gehüllt in Leichentücher
Mittwoch, 23. Mai 2012
Der Geldschein
Ein Geldschein lag einst hoffnungsvoll
an einer Strassenbeuge
entflohen wo er doch nicht soll
ohne Lärm und Zeuge
So wartete er aufgeregt
dass jemand ihn wohl finde
gepflegt ins Sonnenlicht gelegt
und knatterte im Winde
Er wehte auf ein Auto drauf
gleich einer Sensation
und doch, nicht einer hob ihn auf
es war wohl Inflation
So blieb vom Wischer weggefegt
der Geldschein traurig liegen
hat er gestern noch die Welt bewegt
so träumt er heut vom Fliegen
an einer Strassenbeuge
entflohen wo er doch nicht soll
ohne Lärm und Zeuge
So wartete er aufgeregt
dass jemand ihn wohl finde
gepflegt ins Sonnenlicht gelegt
und knatterte im Winde
Er wehte auf ein Auto drauf
gleich einer Sensation
und doch, nicht einer hob ihn auf
es war wohl Inflation
So blieb vom Wischer weggefegt
der Geldschein traurig liegen
hat er gestern noch die Welt bewegt
so träumt er heut vom Fliegen
Dienstag, 22. Mai 2012
Das Elend der Weitsicht
Ich seh die Welt aus meinem Leibe
bloss durch eine Fensterscheibe
ein Bild pro Augenblick
Erweitre meinen Horizont
und trotzdem bloss die Fensterfront
Ich komme bald ins Bangen
und seh, die Bücher, die ich las
verschafften mir bloss dickres Glas
das drückt mir aufs Genick
Ich greif der Einsicht Vorschlaghammer
bleib trotzdem in der Fensterkammer
in meiner Sicht gefangen
Der letzte Trost der mir verbleibe:
Jeder hat ne Fensterscheibe
bloss durch eine Fensterscheibe
ein Bild pro Augenblick
Erweitre meinen Horizont
und trotzdem bloss die Fensterfront
Ich komme bald ins Bangen
und seh, die Bücher, die ich las
verschafften mir bloss dickres Glas
das drückt mir aufs Genick
Ich greif der Einsicht Vorschlaghammer
bleib trotzdem in der Fensterkammer
in meiner Sicht gefangen
Der letzte Trost der mir verbleibe:
Jeder hat ne Fensterscheibe
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